So langsam kommt der Frühling. Die Blumen brechen aus der Erde und die Knospen blühen langsam auf. Wem das in der freien Natur alles nicht schnell genug geht, kann sich den Frühling auch ins Haus holen. Ganz einfach und preisgünstig: Anja zeigt, wie es geht.
Als Behältnis für Narzisse & Co. dienen ganz einfache Gläser, die es in jedem Haushalt gibt: eine Vase, ein Windlicht oder ein Trinkglas etwa. Diese einfach gut ausspülen und trocken wischen. Je nach Geschmack kaufen Sie in Ihrer Gärtnerei oder Blumengeschäft Narzissen (Osterglocken), Hyazinthen oder Tulpen im Topf. Diese gibt es momentan schon für ein bis zwei Euro. Am besten, Sie suchen sich ein Exemplar aus, dessen Blüte noch nicht aufgegangen ist – so haben Sie mehr von Ihrer frühlingshaften Dekoration.
Nehmen Sie die Blume nun aus dem Topf, entfernen Sie den Großteil der Blumenerde und waschen Sie mit reinem Wasser die übrig gebliebene Erde von der Zwiebel ab. Jetzt ist Ihre Kreativität gefragt: Wickeln Sie die Zwiebeln zum Beispiel in Moos oder Geäst ein – beides gibt’s im Fachhandel. Auch Zweige, Sand oder kleine Steine können zur Dekoration auf den Boden des Glases gelegt werden. Oben drauf platzieren Sie dann die Knolle.
Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, brauchen Sie nur noch soviel Wasser in das Glas zu geben, dass die Wurzeln der Knolle es erreichen können. Je nach der Temperatur im Raum hält die frühlingshafte Blume ein bis zwei Wochen – und blüht mitten in Ihrem Wohnzimmer!
